Die Tierwelt

Die Tiere auf Atlantis haben sich seit der Isolierung durch den Schutzschild nicht mehr sehr weit weiterentwickelt. Es herrscht ein Gleichgewicht zwischen J√§gern und Beute, von dem in der Menschenwelt nur getr√§umt werden kann. In den W√§ldern leben W√∂lfe, Rehe, Wiesel, F√ľchse und auf den Wiesenfl√§chen und am Rand des Waldes Hasen. Die Tiere f√ľrchten sich nicht vor den Kant√°lin, da sie sp√ľren, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht. Die Zeitlosen essen keine Tiere. Kleinere Insekten und Spinnen sind auch zu finden, um den Wald zu pflegen und das Gleichgewicht der B√§ume und Str√§ucher zu erhalten.

In den B√§umen, die ungehindert wachsen k√∂nnen, da die Kant√°lin H√§user f√ľr die Ewigkeit bauen, nisten viele V√∂gel. In der Welt der Menschen schon l√§ngst ausgestorbene Rassen leben hier und erf√ľllen den Wald mit ihrem Gesang. Auch sie k√∂nnen nicht aus dem Schutzschild hinaus und sind gefangen in dem goldenen K√§fig der Kant√°lin. Doch sie wollen auch gar nicht weg von diesem friedlichen Ort. Ein paar Wildg√§nse gibt es auch. Mit deren weichen Daunenfedern stopfen die Zeitlosen ihre Decken und Kissen aus. Wenn sie Daunen brauchen, treiben sie ein paar G√§nse in einen Unterstand. Dort f√ľttern sie sie und warten, bis sie genug Federn gesammelt haben. Da die G√§nse ihre Scheu vergessen haben, lassen sie isch gern einfangen. Sie sp√ľren, dass sie nach einiger zeit wieder freigelassen werden.

Die Schafzucht betreiben die Kant√°lin ebenfalls. Diese Zucht haben sie von den Atlantern √ľbernommen, um sich durch die Schafwolle Kleidung herstellen zu k√∂nnen. Diese Kleidung tragen allerdings meist nur die T√©rrigo, da die Wolle den Kant√°lin unangenehm auf der Haut kratzt. Sie bevorzugen die flie√üende, fast schwerelose Spinnenseide f√ľr ihre Kleidung, die die Nadora herstellen. Sie wird haupts√§chlich aus den F√§den der Spinnen gewonnen.

Atlantis hat st√§mmige Pferde hervorgebracht. Da sie die Angst ihrer Vorfahren nicht mehr kennen, lassen sie sich ohne gro√üe Umst√§nde einfangen und einreiten. Reiten kann jeder Kant√°lin, auch wenn viele das Spazierengehen dem Reiten vorziehen. Sie haben alle Zeit der Welt, sie m√ľssen nicht schnell von einem Ort zum anderen gelangen. Nur f√ľr die T√©rrigo ist das Reiten notwendig, da sie in der schnelllebigen Welt der Menschen keine Zeit haben, um zu Fu√ü von einem Ort zum anderen zu gehen.

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