Munt√°la - die Musiker

Noch von ihre Vorfahren haben die Kantálin die Liebe zur Musik geerbt und sie auch beibehalten. Jeder Kantálin mit einer halbwegs guten Gesangstimme wird im Singen ausgebildet, jeder mit flinken Fingern bekommt ein Instrument gelehrt. Kleine und große Flöten aus Holz, Harfen und Violinen, mit feinen Strängen der Spinnenseide bespannt, bilden die Begleitinstrumente. Posaunen und Trompeten benutzen sie zwar auch, allerdings nur selten. Da Atlantis arm an Metallen ist, können sie diese nicht selbst herstellen. Aber manchmal bringt ein Térrigo ein neues Instrument mit von seiner Reise und schenkt es der Gilde.

Jene Kant√°lin, die gut genug singen oder musizieren und auch willens sind, treten in die Gilde ein und werden Teil des Chores mit seinem Orchester. Die Musikst√ľcke bekommen sie von den T√©rrigo. Es gibt zwar auch Komponisten unter den Kant√°lin, aber sie singen auch gern die St√ľcke der Menschen. Viele der Komponisten schreiben die St√ľcke um, sodass sie mit einem kant√°linischen Chor und Orchester gesungen und gespielt werden k√∂nnen.

Die Musik der Kant√°lin bestimmt zum gr√∂√üten Teil der Chorgesang oder das Orchester. Manchmal begleitet das Orchester oder einzelne Gruppen daraus auch den Chor. Einzels√§nger treten zwar hin und wieder auf, allerdings meist nur zur Verst√§rkung des Chores, nicht um sich hervorzuheben. Auch als die Menschen verst√§rkt auf kleine Gruppen setzten, einen einzigen S√§nger auf der B√ľhne haben wollten, blieben die Kant√°lin bei ihrem Chorgesang. Auch wenn sie keine starken, freundschaftlichen Gef√ľhle mehr haben, so genie√üen sie doch die Gemeinschaft und die Verbundenheit, die beim gemeinsamen Singen entsteht.

Ein Gildenhaus haben sie nicht, sie treffen sich allerdings alle paar Wochen f√ľr ein paar Tage zum Proben in dem Tempel in der Mitte der Insel. Dort haben sie die beste Akustik und sind vor allem auch ungest√∂rt.

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