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Die Märchenbraut

Irgendwann in meinen Kindertagen schaute ich auf irgendeinem der öffentlich-rechtlichen Sender die Serie „Die Märchenbraut“. Ich erinnere mich noch, dass ich begeistert von diesem Märchen war und der Name Arabella einer meiner liebsten Namen wurde. Arabella ist die schöne Tochter des Märchenkönigs Hyazinth. Mein Vater und ich machten uns nach diesem Märchen und bis heute einen Spaß daraus, den Zauberring des bösen Zauberers Rumburaks mit dem wunderschönen, großen Stein zu suchen. Gefunden haben wir ihn bisher nie, leider. Dreht man den Ring nämlich einmal um den Finger, wird einem ein Wunsch erfüllt.
Dieses Märchen kann ich nur jedem ans Herz legen, der etwas für alte, tschechische Märchen übrig hat. Die Geschichte ist relativ einfach gestrickt, aber dennoch verzaubernd: Das Märchenreich ist durch den bösen Zauberer Rumburak in Gefahr, der neben dem Reich die schöne Prinzessin Arabella haben möchte. Diese flieht in die Menschenwelt und verliebt sich in Peter Meier. Zusammen mit der Familie Meier, dem König Hyazinth und dem Hofzauberer Vigor versuchen die beiden, das Märchenreich zu retten. Da es ein Märchen ist, steht es außer Frage, dass es ein Happy End geben wird.
Mittlerweile gibt es das Märchen auf DVD, welche schon bei mir im Regal steht. Allerdings: Die Märchenbraut ist eben ein altes, tschechisches Märchen. Dies bedeutet, dass die einzigen Special-Effekts das Ändern der Gestalt und das Zaubern mit dem Zauberring sind. Es gibt keine heroischen Kämpfe, keine unnötigen Szenen, die nur wegen der Action gedreht wurden. Es ist eben ein wundervolles Märchen, definitiv geeignet für Kinder.